
Für viele ist der Küstenstaat ein Traumziel. Auf ihrem Roadtrip durch Vietnam taucht Mai Thi Nguyen-Kim für Terra X in die Kultur des Landes ein und lernt auch dessen Herausforderung kennen.
Schnee und Eis bedecken im Winterhalbjahr den gesamten Norden Asiens – etwa die Hälfte des Kontinents. Die Terra X-Doku zeigt, wie Wildtiere das Leben in der Kälte meistern.
Gewaltige Gebirge prägen Teile Asiens, sowohl im kalten Zentrum als auch im tropischen Süden. Die Terra X-Doku zeigt, wie sich Wildtiere an ein Leben in den Bergen angepasst haben.
Große Teile Asiens sind von Trockengebieten wie Wüsten und Steppen geprägt. Die Terra X-Doku schildert, mit welchen verblüffenden Strategien Wildtiere mit den extremen Bedingungen zurechtkommen.
Mehr als 50 Jahre nach der letzten bemannten Mondlandung durch Apollo 17 startet das Artemis-Programm der großen Weltraumbehörden einen neuen Anlauf als weltumspannendes Gemeinschaftsprojekt.
Häufigkeit und Intensität von Blitzen haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Terra X-Doku zeigt spektakuläre Aufnahmen, die Gefahren für Mensch und Technik und wie man sich schützen kann.
Vom Geschoss über den Ball bis hin zum wahrscheinlich ältesten Kugellager: Schon unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren von der Form fasziniert, wie Ausgrabungen auf verschiedenen Kontinenten zeigen.
Schrift wurde an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten immer wieder neu erfunden. Um sie entziffern zu können, muss man mehr über die Sprache und Kultur der Menschen wissen.
Mehr als 50 Jahre nach der letzten bemannten Mondlandung durch Apollo 17 startet das Artemis-Programm der großen Weltraumbehörden einen neuen Anlauf als weltumspannendes Gemeinschaftsprojekt. Im Frühjahr 2026 soll Artemis II nach aktuellem Stand starten. An Bord der neu entwickelten Orion-Raumkapsel werden vier Astronauten rund zehn Tage lang um den Mond kreisen. Diese Mission dient als Generalprobe: Lebenserhaltung, Navigation, Kommunikation und Rückkehr zur Erde – alle Systeme werden unter realen Bedingungen im Universum getestet. Damit wird der Grundstein gelegt für die nächste große Etappe: der für 2030 geplanten Artemis III-Mission mit dem Ziel einer Mondlandung und der Errichtung einer dauerhaft bewohnbaren Mondbasis. Insbesondere der Südpol des Mondes steht im Fokus, weil dort Hinweise auf Wassereis und interessante geologische Strukturen existieren. Eine globale Vision Mehr als nur eine technische Herausforderung sind die Artemis-Mondmissionen auch eine globale Vision: Ingenieure in Europa, Wissenschaftler in Asien, Techniker in Nord- und Südamerika – alle arbeiten zusammen. Dieses weltweite Netzwerk soll zeigen, dass Raumfahrt, jenseits von Nationen und Politik, verbinden kann. 59 Nationen haben den politisch-rechtlichen Rahmen für die Weltraumnutzung unterschrieben, die sogenannten Artemis-Accords. Die eigentlichen Artemis-Missionen zum Mond werden von den vier großen Weltraumbehörden Amerikas (NASA), Europas (ESA), Japans (JAXA) und Kanadas (CSA) ausgeführt.
In Chile fahnden Forschende nach Leben – im Kosmos. Dabei gleicht Chile selbst einem fernen Planeten. Hannah Emde begibt sich für Terra X auf eine spannende Spurensuche in fremde Welten.
Hannah Emde begleitet für Terra X eine der schwierigsten Auswilderungen weltweit. Sie zeigt, wie viel Forschung, Risiko und Hoffnung nötig sind, um Orang-Utans zurück in die Wildnis zu bringen.
Schon im 19. Jahrhundert sorgen maßgeblich mutige Frauen für eine Ballonmanie in Europa. Spektakuläre Geschichten von den Brüdern Montgolfier bis zum Sprung aus einem Ballon in der Stratospähre.
Auf seiner Reise auf den Spuren der klügsten Denker und Forscher öffnet Harald Lesch Türen zu dem schillernden Kosmos der Wissenschaft – angefangen von den Babyloniern über die Griechen bis zu den arabischen Gelehrten.
Von Córdoba, einer der Keimzellen des Goldenen Zeitalters der arabischen Wissenschaft über Fès, Istanbul und Venedig bis nach Cambridge – dem Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Revolution der Neuzeit.
Wie überlebt man auf einer Insel ohne Frischwasser, in einer Luftblase in einem Wrack oder auf einem steuerlosen Katamaran auf dem Pazifik? In der Terra X-Doku erzählen drei Schiffbrüchige ihre Geschichte.
Die Geschichte der Wissenschaft beginnt vor etwa 5000 Jahren mit den Sumerern und ihren systematischen Beobachtungen des Nachthimmels: Auf Basis ihrer Erkenntnisse entwickeln die Babylonier einen Kalender, mit dem sie Sonnen- und Mondfinsternisse genau berechnen können. Das ist die Geburtsstunde der Astronomie, der ersten Wissenschaft der Menschheit. Über Jahrtausende werden Himmelszeichen vor allem religiös gedeutet. Aber im 6. Jahrhundert vor Christus setzt sich in Griechenland eine neue Denkschule durch. Ihre Anhänger wie Thales, Heraklit, Platon und Aristoteles wollen nicht nur glauben, sondern vor allem verstehen: Sie beobachten und versuchen, Zusammenhänge in der Natur nach dem Prinzip "Ursache und Wirkung" theoretisch zu erklären. Technische Meisterwerke entstehen Archimedes hingegen gehört zu den genialen Erfindern, die Wissenschaft in praktische Erfindungen umsetzen; zu seinen technischen Meisterwerken zählt die "Archimedische Schraube". In diese Blütezeit fällt auch der weltberühmte "Mechanismus von Antikythera", der seit Jahrzehnten erforscht wird. Harald Lesch besucht den britischen Mathematiker Tony Freeth, der mit seinem Team wesentlich zur Entschlüsselung des Mechanismus beigetragen hat. Als Weltwunder geht der Leuchtturm von Alexandria in die Geschichte ein, doch viel bedeutender ist das sogenannte Museion, eine Hochschule für Supergelehrte aus Griechenland, Ägypten, Persien und vielen weiteren Ländern. In der riesigen Bibliothek steht fast das gesamte Wissen der damaligen Welt über Astronomie, Medizin, Mathematik, Physik und Philosophie bereit. Heute ersetzt ein moderner Bau den längst zerstörten "Tempel des Wissens". Die Bibliotheca Alexandrina versteht sich als Plattform für Dialog, Offenheit, Toleranz und Akzeptanz, wie Dr. Mawra El-Wakil, die Leiterin der Forschungsabteilung, erklärt. Gelehrte verlassen den europäischen Kontinent Mit dem Christentum ändert sich das Verhältnis zur Wissenschaft grundlegend. Unter Kaiser Justinian gilt: Wahres Wissen kommt nur von Gott, der Glaube zählt mehr als jede Vernunft. Er schließt die Akademien in Athen, lässt Lehrer vertreiben und Bücher vernichten. Zahlreiche Gelehrte verlassen den europäischen Kontinent. Vom persischen König in Gondishapur werden sie mit offenen Armen empfangen. An seiner Akademie unterhält er ein Krankenhaus, in dem Jungärzte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch ausgebildet werden. Im 9. Jahrhundert wird Bagdad zum Forschungs-Hotspot. Die Kalifen von Bagdad machen Wissenschaft zur Chefsache und fördern sie mit großzügigen Mitteln. Sie gründen das "Haus der Weisheit", das bedeutendste Forschungsinstitut seiner Zeit, das zahlreiche Erfindungen hervorbringt. Im Gegensatz zum Christentum sieht der Islam Wissenschaft damals nicht als Bedrohung, sondern als Weg zu Gott. Für einen islamischen Gelehrten ist das Studium von Aristoteles, Platon und Co. eine fromme Pflicht. Denn nur wer die Naturgesetze versteht, begreift auch die Werke Gottes. Von Bagdad aus verbreitet sich die arabische Wissenschaft im ganzen Orient. Glaube und moderne Naturwissenschaft Männer der Weisheit bringen ihre Ideen, Schriften und Erkenntnisse auch in die Stadt Fès im heutigen Marokko. Seit 859 gibt es dort eine Universität, die aus der al-Qarawīyīn-Moschee und einer Koranschule hervorgegangen ist. Sie gilt als die älteste Hochschule der Welt – und wurde von einer Frau gegründet. Am Ende seiner Reise trifft sich Harald Lesch in Kairo mit drei Studentinnen der al-Azhar-Universität. Basama, Rahma und Asmaa studieren dort Mathematik, Chemie und Physik und erzählen Harald Lesch, wie Glaube und moderne Naturwissenschaft zusammengehen.
Den Grundstein für die modernen Wissenschaften legen die alten Griechen. Bedeutende Denker wie Thales, Pythagoras, Aristoteles und Archimedes liefern wegweisende Erkenntnisse über Astronomie, Mathematik, Philosophie und Medizin. Doch mit dem Christentum droht das Wissen der antiken Welt unterzugehen. Aufgehalten haben das arabische Gelehrte, die im Auftrag ihrer Herrscher beginnen, die alten Schriften zu bewahren, zu studieren und wissenschaftlich weiterzuentwickeln. Córdoba wird im 8. Jahrhundert unter Abd ar-Rahman I. zum multikulturellen Wissenszentrum in Europa. Goldenes Zeitalter der Wissenschaft Er und seine Nachfolger sorgen für ein günstiges Forschungsklima, in dem Moslems, Christen und Juden über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg gemeinsam arbeiten können und so ein "goldenes Zeitalter der Wissenschaft" begründen. Der Erfinder und Flugpionier Abbas ibn Firnas ist der erste große arabische Gelehrte aus Andalusien. Auch az-Zarqali ist ein gefragter Mann, nicht nur wegen seiner astronomischen Präzisionsinstrumente, sondern auch als führender Mathematiker. Und muslimische Ärzte sind Wegbereiter in der Augenheilkunde und in der Erfindung medizinischer Instrumente. Im 12. Jahrhundert aber setzt sich in Andalusien ein konservativer Islam durch, es wird gestritten, ob Glaube und Wissenschaft vereinbar sind. Anhänger der griechischen Vordenker wie der jüdische Gelehrte Maimonides und der muslimische Denker ibn Ruschd müssen ins Exil ausweichen. Mit der Rückeroberung Spaniens ändern sich die Vorzeichen in Spanien. In Toledo werden christliche Gelehrte die treibende Kraft in Wissenschaft und Forschung. Harald Lesch lässt sich die Bedeutung der dortigen Übersetzerschule erklären, die wesentlich an der Übertragung griechischer und arabischer Texte ins Lateinische beteiligt war. Neue Zentren der Gelehrsamkeit Schon bald sind Klöster und Bibliotheken die neuen Zentren der Gelehrsamkeit. Und in Italien, Frankreich und England entstehen die ersten Universitäten Europas. In Köln ist es der Theologe und Naturwissenschaftler Albertus Magnus, der den Grundstein für die Universität legt. Trotz allem Wissensdurst im christlichen Europa bleiben die Araber auf vielen wissenschaftlichen Gebieten noch lange Vorreiter und beeinflussen die abendländische Forschung. Dazu gehört der Kartograph Al-Idrisi, der erstmals eine Karte entwickelt, die ein fast vollständiges Bild von Europa, Afrika und Asien zeigt und für die großen Entdecker wie Christoph Kolumbus unersetzlich ist. In Italien profitiert Leonardo Fibonacci, der auf seinen Handelsreisen die indisch-arabischen Zahlen kennenlernt und sie mit seinem "Buch der Rechenkunst" in der westlichen Welt populär macht. Auf seinen Erkenntnissen beruht die Entwicklung des Bankgeschäfts in Städten wie Pisa, Florenz und Venedig. Internationales Netzwerk von Gelehrten Dass Wissenschaft keine Grenzen kennt, dafür sorgt nicht zuletzt ein internationales Netzwerk von Gelehrten, dem sich auch Nikolas Kopernikus im polnischen Frombork verpflichtet fühlt. Mit seiner Theorie vom heliozentrischen Weltbild revolutioniert er die Forschung – allerdings zunächst nur auf dem Papier. Den Beweis tritt erst Galileo Galilei, der Vater der modernen Astronomie, an. Er kann überzeugend belegen, dass die Erde um die Sonnen kreist und nicht umgekehrt. Während die westliche Wissenschaft in die Zukunft eilt, verliert die arabische Forschung zunehmend an Strahlkraft. Verantwortlich ist der Buchdruck, den muslimische Herrscher über Jahrhunderte für sämtliche gelehrten und religiösen Texte aus ihrem Kulturkreis ablehnen. Damit verzögert sich die Verbreitung neuer Erkenntnisse. Forscherelite in Kaffeehäusern Im 17. Jahrhundert entstehen überall in Europa Kaffeehäuser, wie das "Grecian Coffee House" in London. Dort trifft sich die Forscherelite, darunter auch der berühmte Isaac Newton. Er wird 1703 Präsident der Royal Society, die aus den wissenschaftlichen Kaffeekränzchen im "Grecian" entsteht. Isaac Newton verkörpert den Höhepunkt der wissenschaftlichen Revolution der Neuzeit. Aber kritischer Geist und auf Vernunft und Beobachtung basierende Erkenntnisse – das steht nicht nur in der Tradition europäischer Gelehrter der Antike und Neuzeit, sondern wird auch von Wissenschaftlern aus der Goldenen Ära des Islam im Mittelalter geprägt. Newton hat einmal gesagt: "Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe."
Um Lösungen für heutige Probleme zu finden, entdecken Experten vergessene Schätze der Natur: von Bananenblatt-Verpackungen bis zu alten Heilkräutern. Ideen der Vorfahren für die Zukunft. In Indien ersetzen Bananenblätter Plastik, alte Heilkräuter aus deutschen Wäldern und sizilianisches Manna bereichern die Medizin, prähistorische Schädel aus Schottland und Pariser Bauern des 19. Jahrhunderts zeigen, wie nachhaltige Ernährung aussehen könnte. Selbst das Thema Nahrungsmittelsicherheit trieb unsere Vorfahren um. Auf den Lofoten in Norwegen beginnt eine Fischerstochter, Algen zu ernten, um der Überfischung etwas entgegenzusetzen. Keine Neuigkeit, wie sie lernt, denn neolithische Grabfunde in Schottland beweisen, dass unsere Ahnen schon vor langer Zeit regelmäßig Algen aßen. Selbst Nahrungsergänzungsmittel kannten sie bereits. Auf Sizilien erlebt das biblische Manna ein Revival: Es wurde über Jahrhunderte als Superfood empfohlen – gewonnen aus dem Harz der Manna-Esche. Das Wissen darum ging fast verloren, doch sizilianische Landwirte beleben die Tradition wieder und Biochemikerinnen und -chemiker entschlüsseln das pharmakologische Geheimnis dahinter.
Nachhaltigkeit ist keine Erfindung der Moderne: Von Spaniens Höhlenhäusern bis zu Japans Edo-Zeit zeigt das Wissen unserer Ahnen, wie klimafreundliches Leben schon früher gelang. Traditionelle Architektur kühlt in Spanien ohne Klimaanlage, Japans altes Null-Müll-Prinzip ist Vorbild für Kreislaufwirtschaft. Mittelalterliche Fangquoten am Bodensee, indigene Feuerpraxis in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten liefern Zukunftsideen. Wie lebten Menschen früher klimafreundlich, lange bevor es den Begriff Nachhaltigkeit gab? In Spanien inspiriert traditionelle Architektur mit kühlen Höhlenhäusern, in Japan wird die Null-Müll-Gesellschaft der Edo-Zeit zum Vorbild moderner Kreislaufwirtschaft und am Bodensee nutzte man schon im Mittelalter Fangquoten für enkeltaugliche Fischerei. Indigene Feuerpraktiken in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten in Mexiko offenbaren, wie Lowtech gegen Megafeuer und steigende Meere helfen kann – und warum die Lösungen von morgen oft tief in der Vergangenheit wurzeln.
In Asien gibt es mehr Wald als auf jedem anderen Kontinent. In tropischen Regenwäldern ist die Artenvielfalt besonders hoch. Die Terra X-Doku zeigt, mit welchen Strategien die Wildtiere dort leben.
Asien hat arktische und tropische Küsten, die artenreichsten Korallenriffe der Erde und grenzt an drei Weltmeere. Die Terra X-Doku porträtiert das vielfältige Leben in den Meeren Asiens.
Tiger jagen nachts mitten in einer Stadt, wilde Elefanten betteln auf Straßen um Futter, und riesige Bindenwarane leben in Stadtparks – Wildtiere gehören in vielen Regionen Asiens zum Alltag.
In Asien lebt eine artenreiche Tierwelt. Aber viele Wildtiere sind heute stark gefährdet. Die Terra X-Doku zeigt wegweisende Naturschutzprojekte, die dabei helfen sollen, bedrohte Arten zu retten.
In Asien lebt eine artenreiche Tierwelt. Aber viele Wildtiere sind heute stark gefährdet. Die Terra X-Doku zeigt wegweisende Naturschutzprojekte, die dabei helfen sollen, bedrohte Arten zu retten.