
Wer hat die Taxifahrerin Emily Hübner so übel zugerichtet, dass ihr Vater sie nur noch an einem Tattoo identifizieren kann? Der letzte Fahrgast war der vorbestrafte Anton Krall, eine andere Spur führt ins Darknet. Auch die Wohnung des Opfers gibt Rätsel auf. „Das kann nur ein Mann getan haben“, glaubt Angelika Flierl wegen der Brutalität, mit der die Taxifahrerin erschlagen wurde. Helmut Schaller stimmt ihr spontan zu. Gerichtsmediziner Dr. Laicher fällt seine Arbeit dieses Mal schwer. Dazu kann er mit den Avancen von Angelika Flierl nicht umgehen. Angelika wiederum wird bei der Befragung von Emilys Kollegen, Daniel Safaric, direkt von diesem angeflirtet. Safaric kannte seine Kollegin weitaus besser, als er zunächst zugibt. Auch mit seiner Frau treibt er bizarre Spiele. Das Wissen über das Mordopfer bleibt merkwürdig mager. Auch die Wohnung der Toten wirft Fragen auf. Sie wirkt extrem unbewohnt. Schaller erfährt schließlich vom verstörten Vater des Opfers, Josef Hübner, dass seine Tochter schwanger war – Dr. Laicher kann das allerdings nicht bestätigen. Der Laptop der Toten zeigt eine Verbindung zu einem Darknet-Portal für Selbstmörder und eine Verabredung mit einem Noah Pajtel. Hat dieser einfach nur Emilys letzten Wunsch erfüllt? Der Fall scheint gelöst, da kommt noch einmal eine der letzten Fahrgäste ins Visier, die Pilotin Paola Falthauser, die mit Emily gut bekannt war. Die kühle Frau gibt vor, auch nichts zur Lösung beitragen zu können. Dann findet Zangel die Tatwaffe, einen Hammer, ganz woanders – und Harald Neuhauser joggt auf der Spur des letzten Augenzeugen.
Der Sternekoch Dobek wurde erschlagen. Die Kommissare Flierl, Neuhauser und Schaller befragen dessen Nachfolger Gerg. Der Staatsanwalt forciert Gergs Befragung auffallend nachdrücklich. Maximilian Dobek und Oliver Gerg hatten einst in einer anderen gehobenen Küche in umgekehrter Hierarchie gearbeitet. Damals war Gerg der Chefkoch. Doch eine Verurteilung wegen Totschlags versperrte ihm die weitere Karriere. Gerg weist jedoch jede Schuld von sich. Seine Kollegin, die Patissière Erling, bezeugt sein Alibi. Die Kommissare sind offen; für sie gilt zunächst die Unschuldsvermutung. Kriminalrat Zangel kann nicht fassen, wie seine drei Ermittler ihren jüngsten Fall an Land gezogen haben. Die Kellnerin Milena, mit Neuhauser privat bekannt, lotste diesen direkt zum Tatort – der Rolandsklause. Der Tote, Maximilian Dobek, Chefkoch im Gourmettempel Tanoshimi, wurde am selben Tag vom Inhaber des Restaurants, Franz-Josef Penkofer, entlassen. Ein Gast hatte sich zu Recht über die Qualität eines Filets beschwert; Penkhofer war in letzter Zeit zu oft mit schlechter Qualität bei Dobek konfrontiert. Der unzufriedene Gast entpuppt sich später als Staatsanwalt Benedikt, der in der Folge alle Hebel in Bewegung setzt, um die drei Kommissare bei ihren Ermittlungen zu beeinflussen. Benedikt selbst ermittelte damals im Fall des Totschlags gegen Gerg. Gerg, der erst kürzlich aus seiner sechsjährigen Strafe entlassen wurde, kämpft darum, unvoreingenommen beurteilt zu werden. Die drei Kommissare studieren schließlich die Akten zu Gergs altem Fall und entdecken ziemliche Mängel in Staatsanwalt Benedikts ehemaliger Ermittlung. Auch Oliver Gergs Ex-Freund Sascha gibt Gerg bei einem Besuch Schallers in seinem Schallplattenladen ein Alibi. Doch als Schaller und Neuhauser mit Saschas aktuellem Freund Tim zum Tatort Rolandsklause fahren, erleben sie eine Überraschung.