Status läuftUhrzeit 13:30Wochentag SamstagSender National Geographic ChannelErstaustrahlung 18 July 2018Laufzeit 45 MinutenGenres Documentary

In der Serie 'Mayday' geht es um ganz unterschiedliche Flugkatastrophen, deren Ursachen und Hintergründe. In dramatischen, realistisch nachgestellten Szenen wird jeweils der Unglückshergang dargestellt. Diese Szenen basieren auf Auswertungen der Flugschreiber, auf Flugdaten und Unfallberichten. Durch die intensive Darstellung hat der Zuschauer das Gefühl, selbst mit an Bord zu sein und den Druck und die Anspannung im Cockpit live mitzuerleben. Diese außergewöhnliche Serie ergründet die schlimmsten Flugzeugunglücke unserer Zeit. Durch emotionale Interviews, atemberaubende computergenerierte Bilder, beeindruckende nachgestellte Szenen und echte Tondokumente aus der Blackbox der verunglückten Flieger wird der Horror plastisch und zum Greifen nah. Sekunde für Sekunde werden die Geschehnisse rekonstruiert und die Frage geklärt, wie es zu diesem Unglück kommen konnte. Nachrichtenmaterial, Interviews mit wichtigen Augenzeugen und Computergrafiken bringen zusätzliches Licht in jeden Fall. Überlebende, Familienmitglieder von Opfern sowie Spezialisten werden auf der akribischen Suche nach den Ursachen eines Crashs begleitet. In jeder Folge von Mayday werden darüber hinaus einzelne Aspekte der Flug-Sicherheit beleuchtet: Feuer an Bord, automatische Flugsysteme, Bedienung des Cockpits und versteckte Werkfehler der Flugzeuge sind nur einige der behandelten Themen dieser packenden Serie.

Kurz nach dem stürmischen Start von der norwegischen Insel Värøy gerät Widerøe-Flug 839 außer Kontrolle. Die Turboprop-Maschine stürzt wenig später in den Nordatlantik - niemand an Bord überlebt.

Kurz vor der Landung im nepalesischen Pokhara stürzt Yeti-Airlines-Flug 691 ab. Ein Livevideo zeigt die letzten Sekunden vor dem Unglück, in denen die ATR 72-500 plötzlich stark nach links kippt.

Airblue-Flug 202 verfehlt im dichten Nebel den Airport Islamabad und zerschellt an den Ausläufern des Himalaja. Alle 152 Menschen sterben. Ermittler fragen sich, warum der Pilot Warnungen ignorierte.

Nach dem Start von Air-Algérie-Flug 6289 stürzt eine Boeing 737 in der Sahara ab. Die Ursache ist schnell geklärt, doch es steht die Frage im Raum, warum die Crew die Situation nicht im Griff hatte.

Auf einem kurzen Regionalflug in Neuseeland stehen die Piloten von Eagle-Airways-Flug 2300 plötzlich vor einem ernsten Problem: Das Fahrwerk ihres Turboprop-Flugzeugs lässt sich nicht ausfahren. Während sie über dem Flughafen kreisen und versuchen, den Defekt zu beheben, wird der Treibstoff knapp. Schließlich bleibt keine Wahl: Die Crew entscheidet sich für eine Landung ohne Fahrwerk. Vor den Augen der Einsatzkräfte setzt das Flugzeug kontrolliert auf, rutscht über die Startbahn und kommt ohne Verletzte zum Stillstand. Die Erleichterung ist groß, doch die Untersuchung zeigt, wie nah die Katastrophe war.

Am 8. Februar 1988 zerbricht ein Metroliner des Nürnberger Flugdienstes beim Anflug auf Düsseldorf. Bei der Rekonstruktion des Unglücks wird schnell klar, dass ein Blitzeinschlag ursächlich war.

Kurz vor dem nächtlichen Flugverbot steuert ein Charterjet Aspen in Colorado an. Bei dichtem Schneefall und schlechter Sicht kommt es beim Landeanflug zur Katastrophe, die 18 Menschenleben fordert.

Kurz nach dem Start in Lima wird Aeroperú-Flug 603 von widersprüchlichen Warnmeldungen überflutet. Ohne verlässliche Anzeigen im Cockpit verliert die Crew die Orientierung - mit tödlichen Folgen.

Die Ermittlungen sollen klären, ob die Katastrophe vermeidbar war.